News vom Stadttheater

Sommerpause

Mit dem Theatertreffen ODYSSEY und der Verleihung des PROF. CLAUS GATTERER PREISES geht das Stadttheater in die Sommerpause. Wir arbeiten aber bereits an neuen Stücken für den Herbst. Die Spielzeit 2016/17 beginnt am 30. September. In Kürze veröffentlichen wir hier den Spielplan. Wir bedanken uns bei allen Freunden und Förderern und natürlich an erster Stelle bei unserem Publikum, das es uns ermöglicht hat in der vergangenen Spielzeit alle bisherigen Publikumsrekorde zu brechen.

Im Rahmen der EUROPEADA 2016 haben sich im Stadttheater Bruneck verschiedene Minderheiten-Theater getroffen, um die nach intensiver Vorarbeit erarbeiteten Projektideen in einem 3-tägigen Workshop als Gemeinschaftsprojekt ‚VOX“ zu konkretisieren und als Vorstufe für das Theater-Grossprojekt „ODYSSEY“ zur Förderung bei der Europäischen Union einzureichen.

Im Rahmen der EUROPEADA 2016
ist das Stadttheater Bruneck vom 22. bis 24. Juni 2016 Gastgeber des Theatertreffen Europäischer (Sprach-) Minderheitentheater.

 

Das Treffen der beteiligten Theater findet vom 22. bis 24. Juni 2016 in Bruneck statt und ist der Startschuss für das länderübergreifende Theaterprojekt „Odyssey“, das bis 2021 dauern und in vielen Europäischen Ländern gezeigt werden soll.

 

Bereits 2012 hatte das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen anlässlich der "Europeada", der Fußball-Europameisterschaft der sprachlichen Minderheiten, in der Lausitz (Sachsen) zum 1. Theatercolloquium der Minderheitentheater eingeladen. Vertreter verschiedener europäischer Minderheitentheater, wie der Sorben, Samen, Waliser, Südtiroler, Dänendeutschen, Ungarndeutschen und Burgenlandkroaten machten es sich zum Vorhaben, ein Theaterfestival der Minderheiten zu etablieren.

 

Einige der teilnehmenden Theater verbindet bereits eine jahrelange Zusammenarbeit, bei der bereits einige Inszenierungen realisiert wurden, etwa 2008 „Lieblingsmenschen“ in einer Koproduktion des Stadttheater Bruneck mit dem Deutschen Staatstheater Temeswar (RO) und 2012 die Gemeinschaftsproduktion "Verrücktes Blut" zwischen dem Stadttheater Bruneck und dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater in Bautzen.

 

Beim ersten Theatercolloqium in Bautzen wurde die Idee einer breiteren Zusammenarbeit und einer länderübergreifenden Gemeinschaftsproduktion beschlossen. Dabei haben die beteiligten Theaterleiter anhand der Konzeption des Autors und Regisseurs Claus Tröger unter dem Titel "Odyssey – Eine Reise zu den (Minderheiten-)Inseln Europas" eine europaumspannende Geschichte entworfen, in der jedes beteiligte Minderheitentheater ein Kapitel der "Odyssey" gestalten wird.

 

Nun folgt im Zuge der EUROPEADA 2016 in Südtirol das nächste Treffen in Bruneck, bei dem die beteiligten Theater den Startschuss für dieses europäische Großprojekt setzen.

Das Projekt "Odyssee – Eine Reise zu den (Minderheiten-)Inseln Europas" erfährt bereits jetzt international großes Interesse, soll es doch bis 2021 dauern und als Stationen Theater in den Ländern aller beteiligten Theater aufgeführt werden.

 

8 Theater nehmen bisher an diesem Großevent teil. Sprachminderheitentheater aus Deutschland, Italien, Wales (GB), Belgien, Polen, Serbien, der Ukraine und Kroatien – 8 unterschiedliche Sprachen, Mentalitäten und Ausdrucksformen wachsen in einer Festivalidee zusammen.


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RÜCKBLICK

"KEIN PLATZ FÜR IDIOTEN" im vollbesetzten Stadtsaal in Lienz am 10.Juni 2016 war der krönende Abschluss einer höchst erfolgreichen Theatersaison. Standing Ovationes für ein hervorragendes Ensemble.
Infos zum Stück
Peter Mitterrutzner am 27. und 28. Mai im Stadttheater Bruneck

Karten in allen Raiffeisenkassen.

„GLAUBE LIEBE HOFFNUNG“ von Ödön von Horvath. Krista Posch mit ihrem "Theater am Tisch"im Stadttheater Bruneck. Am Klavier Peter Ludwig.

Am 26. Mai um 20 Uhr. Karten in allen Raiffeisenkassen.

FF / das Südtiroler Wochenmagazin
Interview mit Stadttheater-Direktor Klaus Gasperi

... Er hat seine Energie stets aus der Reibung mit dem Establishment bezogen. Seit der Gründung seines Theaters in Bruneck, das er selbstbewusst „Stadttheater“ genannt hat, bittet er nicht, sondern fordert. Er bekam oft, was er wollte. Eben weil er sich nicht andiente. Jetzt zieht Gasperi sich langsam zurück. Aber einer, der sich ganz zurückzieht, ist auch er nicht. Georg Mair, Vizechefredakteur der ff, hat ihn interviewt (Der Lautsprecher, ab Seite 52). „Er ist einer, der sich auf clevere Art treu geblieben ist“, sagt Mair.
zum Interview

Felix Mittlerer spielt im Stadttheater Bruneck am 21. und 22. Mai Franz Kafkas berühmten Monolog „Ein Bericht für eine Akademie“. Karten in allen Raiffeisenkassen.
Info
"MEIN UNGEHEUER" VON Felix Mitterer

mit Julia Gschnitzer und Peter Mitterrutzner.

am 20.Mai 2016 Info: 0474 412066 oder www.stadttheater.eu

"KEIN PLATZ FÜR IDIOTEN" Zusatzaufführung am Samstag 7.5.

Auch die restlichen Aufführungen sind bereits ausverkauft! Karten für eventuelle Restplätze und Zusatzstühle im Stadttheater von 9 - 12 Uhr und eine Stunde vor Beginn der Vorstellung. Karten für die Zusatzauführung am Samstag 7.Mai gibt es ab Dienstag in jeder Raiffeisenkasse oder im Stadttheater Bruneck. Abbonenten können wie immer telefonisch reservieren.

Info: 0471 412066 oder www.stadttheater.eu
Infos zum Stück

Drüber

Eine kabarettistische Theatercomedy

Was macht eine Stewardess auf der Alm, was macht eine Sennerin im Flieger und was steckt in dem mysteriösen Kasten im Herrgottswinkel?

Ingrid M. Lechner führt uns nach oben, hinauf auf die Alm, und spätestens auf 33000 Fuß Reisehöhe fällt uns auf, dass Tomatensaft dicker ist als Blut. Schnallen Sie sich an, und warten Sie,  bist das Zeichen über Ihnen erloschen ist. Und wundern Sie sich nicht, wenn neben Ihnen ein Zwerg sitzt Oder eine Kuh. Mit Ingrid Maria Lechner am 9. April 2016


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Gegründet 2010 sind DONAUWELLENREITER – Maria Craffonara (voc, violin), Thomas Castañeda (piano), Jörg Mikula (drums) und Lukas Lauermann (cello) – eine der spannendsten und künstlerisch komplettesten Formationen der boomenden Musikstadt Wien. Mit dem aktuellen Album „Messëi“ (ihr zweites nach „Annäherung“, 2012) und ihren intensiven Konzerten setzen sie immer wieder gekonnt zu stilistischen Überflügen an. Eine Musik, die Freund_innen durchdacht und sinnlich strukturierter Klänge und Rhythmen hellauf begeistert zurückläßt. Pop, Jazz, Kammermusikalisches und Weltmusik-Elemente verbinden sich zur einmaligen DONAUWELLENREITER (Klang-) Ästhetik. Die Präsentation von „Messëi“ (Intuition/Schott Musikverlage) bei der Eröffnung des Internationalen Akkordeonfestivals Wien im März 2014 geriet zum künstlerischen Triumph. Seither schlagen die DONAUWELLENREITER auf den Bühnen namhafter Festivals im In- und Ausland immer höhere Wellen, gewinnen durch die Hingabe und Fokussiertheit ihrer Performances Publikum und Medien für sich, überzeugen im Jazz-Kontext ebenso wie in Worldmusic-Zusammenhängen, egal ob in Italien oder Kanada. Das Quartett versteht es wie nur wenige andere Formationen – das britische Penguin Cafe Orchestra mag einem in den Sinn kommen – ernsthafte musikalische und kompositorische Ambitionen ohne Abstriche an den eigenen Anspruch als wahres Vergnügen für die Zuhörenden zu zelebrieren.
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Florian Scheuba, vielfach ausgezeichneter Satiriker, zieht erstmals Bilanz aus seinen dreiunddreißig Jahren unerschrockenem Kampf an der Satire-Front. Ein Solo-Abend an dem der Kabarettist spielt, erzählt, improvisiert und einige seiner Lieblingstexte präsentiert. Wir erfahren wie es ihm gelang nicht nur Armin Assinger sondern auch einen amtierenden Minister zu trösten, warum unsere Bundesregierung Österreicher für elfmal so blöd hält wie Deutsche, wie Landeshauptleute eiskalt die Verfassung aushebeln, und was es auf sich hat mit der erschütternden Wahrheit über Wutbürger, den Herrgott von Wien und eine fragwürdigen Frisur. Sein erstes Soloprogramm ist ein sehr persönlicher Abend mit Parodien und Sketchen, Selbsterlebtem und Recherchiertem, Aufklärung und Abgeklärtheit, schonungsloser Offenheit und unverschämter Lüge, Angriff und Verteidigung – Lachen als Notwehr und Trostpflaster. Der Österreichische Kabarettpreis 2015 geht an Florian Scheuba für sein Programm „Bilanz mit Frisur“. „Bilanz mit Frisur“ sei „ein grandioses Programm eines für dieses Land elementaren Künstlers“, hieß es in der Jurybegründung. Es werde ein Künstler ausgezeichnet, „der wie kein anderer derzeit einen scharfen Blick auf die politischen und gesellschaftlichen Zustände unseres Heimatlandes wirft“.
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FREMDE FRAUEN
Ein Stück über Migranten-Schicksale
von Marianne Strauhs

In der Schubhaft treffen drei Frauen aus der arabischen Welt, Südosteuropa und dem persischen Kulturraum aufeinander. Egal ob Flucht aus politischen Gründen, Flucht aus wirtschaftlichen Gründen oder Flucht aufgrund von Homosexualität. Eines haben sie gemeinsam: Sie ließen alles hinter sich. Alle drei flüchteten aus Situationen mit brutaler (männlicher) Machtausübung, um sich schließlich in einem der sichersten Länder der Welt in keiner besseren Situation wiederzufinden. Stundenlang sind sie Verhören ausgesetzt und die Erinnerungen sind auch noch in der Schubhaftzelle sehr lebhaft präsent. Schwebt doch darüber die unausgesprochene Frage: Warum war der Asylbescheid negativ? Inmitten dieser widrigen Umstände und dem Rassismus untereinander kommt es nach und nach zu einer Annäherung der drei Frauen. So können sie dem tristen Alltag auch gute Stunden abtrotzen – und dieser Trotz führt zu Mut und einem Plan.

Mit Christine Lasta, Ulrike Lasta, Jasmin B. Mairhofer

Regie: Alexander Kratzer


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"Man sieht nur mit dem Herzen gut." Diesen Schlüsselsatz aus Saint-Exupérys wundervoller Geschichte vom Kleinen Prinzen macht Max Schneider erlebbar. Als Kenner und Übersetzer von Saint-Exupérys Werken verbindet er teils erstmals ins Deutsche übertragenen Texte des Autors mit faszinierenden Details aus seinem bewegten Leben und erstaunlichen Zauberkunststücken. Max Schneider nimmt uns mit an die Orte, die der leidenschaftliche Pilot Saint-Exupéry über alles liebte: nach Paris, nach New York, in die Wüste und in den sternenfunkelnden Himmel. "Man erzählt sich, dass 'Saint-Ex', wie ihn seine Freunde nannten, an seinem letzten Abend eine Zauberdarbietung gegeben hat. Und auch wenn nicht genau überliefert ist, welche Kunststücke er gezeigt hat, möchte ich mir vorstellen, dass das Folgende dabei war ... Eines Morgens erwachst Du und sagst: das war doch nur eine Illusion! Du lachst über dich, doch in Deinem Innersten weißt Du wohl, dass Illusionen die einzige Wahrheit im Leben sind!" Max Schneider wurde als junges magisches Talent von Siegfried & Roy aus Las Vegas entdeckt, studierte Schauspiel und Dramaturgie in München und arbeitet mittlerweile seit acht Jahren professionell als Zauberkünstler.


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TV-Star Stefan Bockelmann
(RTL-Soap “UNTER UNS“) mit einem amüsanten „Psychotriller“ im Stadttheater Bruneck

Die meisten kennen ihn als Malte Winter, den er seit 2001 in der RTL-Serie „Unter Uns“ spielt, doch Stefan Bockelmann war auch in vielen anderen TV-Serien wie "Alarm für Cobra 11", "Soko" oder "Die Anrainer" zu sehen. Aber auch als Moderator, Comedian und Bühnenkünstler tourt er durch die Lande. Mit dem Psychothriller „Wer hat Agatha Christie ermordet“ steht er nun, gemeinsam mit dem Regisseur des Stückes Thomas Rohmer, zum ersten mal in Südtirol auf der Bühne.


WER HAT AGATHA CHRISTIE ERMORDET?

Psychothriller von Tudor Gates

Der smarte Dramatiker John ist verbittert. Kritiker Arthur Christie, den man auch Agatha nennt, verreißt ständig seine Stücke. Nun plant der eiskalte John einen perfiden Rachefeldzug. Er eröffnet Arthur, dass ihn sein bildschöner Freund betrüge, und zwar mit Johns Frau. Den Beweis liefert ein Aufnahmegerät. John schlägt „Agatha“ vor, dem Paar mit einem Rasiermesser zu Leibe zu rücken. Doch das ist nicht der einzige Mord, den er plant... Wer spielt welche Rolle? Ist am Ende alles nur Theater? Den Gegenbeweis liefert der amüsante, einfallsreiche und schaurig-spannende Psychothriller ganz am Schluss: Es liegt ein Toter in der Wohnung. Aber: Wer hat Agatha Christie ermordet? Ein grandioses Zwei-Personen-Stück, welches das Publikum von Anfang an in Atem hält. 

Mit dem TV-Star Stefan Brockelmann (“UNTER UNS“)

und Thomas Rohmer.


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Am 30.12.2015 SPIELTEN WIR DIE LETZTE

(wie immer ausverkaufte)

AUFFÜHRUNG VOM "KÄFIG VOLLER NARREN"

Wir schlossen so das Jahr 2015 mit zwei Erfolgsproduktionen ab. Allein im Dezember haben wir mit "Der kleine Prinz" und dem "Käfig voller Narren" über 30 mal unserem "großen" und "kleinen" Publikum lustiges, geistreiches und berührendes Theater anbieten können.

Dafür danke ich unserem hervorragenden Ensemble auf der Bühne: Günther Götsch und Nik Neureiter, Cornelia Brugger, Klothilde Egger-Oberarzbacher, Ruth Kofler, Verena Unterhofer, Kurt Kern, Simon Kostner, Karl Neumair, Peter Niederegger, Oliver Pezzi, Kurt Santifaller, Martin Schneider und Yamuna Müller, sowie den Regisseuren Hanspeter Horner und Maria Kankelfitz, Katia Bottegal, Jan M. Gasperi, Monika Gasser, Judith Innerkofler, Yukie Koji, Jiri Gasperi, Sandra Lerchner, Lukas Niederegger, Kurt Crepaz hinter der Bühne, der Verwaltung unter Evelyn Früh und der Koordinatorin Sabine Renzler mit ihrem freundlichen Team an Kasse, Theke und Einlass: Benjamin, Julia, Jana, Maureen, Petra und Christine.

Klaus Gasperi, 30.12.15


Einschreibungen zu den Kinder-Theaterworkshops

 

Vorhang auf… und Bühne frei!

 

Du hast Lust am Theaterspielen, Singen und Tanzen? Dann bist DU bei uns genau richtig! Es gibt tausend Gründe auf die Bühne zu gehen, denn Theater macht Spaß, stark und schlau, selbstbewusst, stolz und ….süchtig! na, neugierig? Dann meld dich doch einfach!
Gemeinsam werden wir in verschiedene Rollen schlüpfen und Dinge erleben, von denen wir sonst nur träumen, neue Seiten an uns entdecken, mutig und kreativ sein, vielseitige Erfahrungen sammeln und neue Freunde finden. Zum Abschluss steht uns dann ein aufregendes und einmaliges Erlebnis bevor: 
Wir präsentieren ein kleines aber feines    Theaterstück für unsere Familien, Freunde und alle Interessierte.
Infos und Einschreibungen bei:
Sonia Ellemunt - Tel. 335 6400905  -  sonnenblumengarten@gmail.com


"Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran".

Im Stadttheater Bruneck wird man beim "Kleinen Prinzen" auf wunderbare, poetische Weise wieder daran erinnert. Für die heurige "Weihnachtsgeschichte" für Menschen ab 5 gibt es Karten in allen Raiffeisenkassen und eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Stadttheater.
Aufführungstermine

Im Mittelpunkt dieser weltberühmten Komödie steht ein homosexuelles Paar:

Georges, Besitzer eines Nachtclubs und sein langjähriger Freund und Star des Clubs, Albin. Aus Georges einzigem kurzen Abenteuer mit einer Frau stammt sein Sohn Lorenz, von Albin und ihm liebevoll aufgezogen. Als der mittlerweile zum jungen Mann gereifte Lorenz heiraten will, kommt es zu ungeahnten Verwicklungen, denn seine Verlobte Ottilie ist ausgerechnet die Tochter eines erzkonservativen Moralapostels der mit seiner Frau zur Verlobung kommen will.

Regie: Hanspeter Horner; Bühnenbild: Klaus Gasperi; Kostüme: Katia Bottegal; Licht: Jan M. Gasperi; Maske: Monika Gasser; Regieassistenz: Judith Innerkofler; Choreografie: Yukie Koji; Inspizient: Sandra Lerchner; Abendtechnik: Lukas Niederegger.

Es spielen: Günther Götsch, Nik Neureiter, Cornelia Brugger, Klothilde Egger-Oberarzbacher, Ruth Kofler, Verena Unterhofer, Kurt Kern, Simon Kostner, Karl Neumair, Peter Niederegger, Oliver Pezzi, Kurt Santifaller, Martin Schneider uvm. Premiere: 20. November 2015 – Beginn 20 Uhr Weitere Aufführungen: 25./28. und 29. November 2015 sowie am 5./6./10./11./27./28. und 29. Dezember 2015

WEIHNACHTSKONZERT IM STADTTHEATER BRUNECK
Die vier Topmusiker aus der Saxophonistenriege, die legendären "SAXOFOUR" werden wie bei all ihren umjubelten Konzerten auch beim WEIHNACHTSKONZERT im Stadttheater Bruneck für Furore sorgen, denn das virtuose Vierergespann lebt von der Individualität seiner Musiker sowie von Groove und Originalität. Wer das Quartett kennt, weiß, dass bei ihren Konzerten auch der Unterhaltungsfaktor eine große Rolle spielt... UND GLÜHWEIN GIBT'S AUCH!
STADTTHEATER BRUNECK, 18. Dez., 20:00 Uhr. KARTEN IN ALLEN RAIFFEISENKASSEN. Info: www.stadttheater.eu


KABARETT

Günther "Gunkl" Paal
So Sachen - ein Stapel Anmerkungen

Wenn man als Kind schon vom Kasperl echt verwirrt wird, dann wird`s nicht leicht im späteren Leben. So oder so, das wird echt kompliziert. Natürlich kann man jemanden fragen, aber man erfährt meistens nicht das, wonach man gefragt hat, sondern man weiß dann nur, was der andere gern für Antworten gibt. Das weiß man dann. Menschlich sicher sehr wertvoll, aber wenn man als Kind gerade vom Kasperl echt verwirrt wird, dann interessieren einen andere Sachen.


PIPPIS LUSTIPLIKATIONEN

Eine wahre Lügengeschichte von Pippi und ihrer Lehrerin

Ich bin Pippi und ich will DICH kennen lernen. Komm zu meiner Vorstellung, da singen wir. Und ich erzähle EUCH viele meiner lustigen Geschichten. Und wenn DU nicht weißt, was LUSTIPLIKATION ist, dann musst du erst recht kommen. Wenn du nur zusehen magst, dann ist das voll in Ordnung. Bei mir darf jeder so sein, wie er will. Und wenn irgendwer was tut, was er eigentlich gar nicht will, bekommt er eine Sahnetorte ins Gesicht. Und wenn für DICH 6 mal 2 auch so ungefähr 626 ist, dann glaube ich, solltest DU in der 1. Reihe sitzen und ganz genau zuhören, was dir Pippi und die Lehrerin erzählen.

Regie und Musik: Martin Leutgeb, Ausstattung: Lilija Tchourlina, Mit: Eva Plöchl und Prisca Schweiger Gesamtleitung: Prof. Mag. Elfi Schweiger MAS

Eine Produktion der Theatergruppe stageARTproductions SALZBURG

28. und 29. Oktober 2015, Beginn 16.30h


SEKUNDENSCHLAF

Kabarettabend mit Andreas Vitasek

Andreas Vitásek traumwandelt in seinem zwölften Soloprogramm auf dem dünnen Eis der Realität mit ihren Sollbruchstellen, Gewinnwarnungen und Paradigmenwechseln. Auf seiner Tour de Farce durch die seelische Provinz trifft er Cerberus, den Höllenhund, versucht einen WLAN Verstärker zu kaufen, besucht seine Ahnen und Namensvettern, erinnert sich an sein Europa, pflanzt Wunderbäume, erklärt die richtige Art Harakiri zu verüben und verliert vorübergehend sein Herz. Sekundenschlaf – eine kabarettistische Navigationshilfe zwischen Wirklichkeit und Traum, Gestern und Morgen, Himmel und Hölle, Mann und Frau, Mensch und Tier.

20. Oktober 2015 (20 Uhr). Nur mehr Restkarten direkt im Stadttheater (Mo+Di 9-12h)!

ALPS MOVE - ZEITSPRÜNGE

Was bedeutet alt werden? Was inneres Wachstum, was degenerieren? Was ist die Zeit? Das Leben und so auch der Tanz präsentieren sich heutzutage gerne als ewige Jungbrunnen. Menschen im Alter sind überflüssig, der Tod wird verdrängt, und unsere Gesellschaft versucht krampfhaft, das Leben unter Kontrolle zu bringen. Doch genau dieser Logik entzieht sich Lebendigkeit. In diesem Projekt wird der Körper in Transformation erforscht, 60-Jährige treffen auf 20-Jährige, um das Thema Alter in den Blickpunkt zu rücken. Eine Fährtensuche, um dem Drahtseilakt Leben ein Stück Lebendigkeit zurückzugeben.

Produktion: IDEA – tanztheaterperformance, Südtiroler Tanzkooperative

14. Oktober 2015 - Beginn 20 Uhr


Geschichte vom Fenster
Ein Puppentheater für Menschen ab 3 Jahren
Wisst ihr, wie es sich an einer stark befahrenen Hauptverkehrsstraße wohnt? Unser Fenster, von dem ich erzählen will, na das wusste ganz genau: ständig Autos, die vorbeisausen, Dreck und Staub den ganzen langen Tag, kaum einmal ein Fußgänger zu sehen, dafür aber Lärm und Krach von jeder Sorte! „Ich halt das nicht mehr aus! Ich will raus hier!“, stöhnte es. Aber kann so ein Fenster einfach abhauen? Unwillig ruckelte es an seiner Verankerung bis es plötzlich merkte: Ich bin ja locker!

Mittwoch 7.10.15 - Beginn 16.30 Uhr


IVO B. MICHELI Filmfestival eröffnet

Am Donnertag wurde im Stadttheater Bruneck im Beisein vieler Filmbegeisterter, Politiker und Filmemacher aus Südtirol, Italien und Deutschland das Ivo Barnabò Micheli Filmfestival feierlich eröffnet.

Landesrat Phillip Achammer hat in seiner Eröffnungsrede das außergewöhnliche Schaffen dieses radikalen Brunecker Filmemachers gewürdigt. Im Anschluss wurde der von Astrid Kofler für die Rai-Südtirol gedrehte Film „Una Reise“ und einer der letzten Michelifilme „Grenzen“ gezeigt. In einer Gesprächsrunde mit den Kuratoren des Festivals Jessica Micheli und Joachim Gatterer sowie mit den Micheli Zeitzeugen Sandra D’Olif, Rudy Kaneider und Pepi Werth wurden der Werdegang des vor 10 Jahren verstorbenen Regisseurs beleuchtet. Das Festival läuft noch bis Sonntag.


Viele Politiker nahmen an der Eröffnung teil. Im Bild v.l.n.r.: Kulturlandesrat Achammer, Brunecks Bürgermeister Grießmair, Altbürgermeister und Landtagsabgeordneter Christian Tschurtschenthaler, Ivo B. Michelis Tochter Jessica Alexandra Micheli, Klaus Gasperi und die Landtagsabgeordneten Magdalena Amhof, Albert Wurzer und Dieter Steger.
Gesprächsrunde mit v.l.n.r.: Moderatorin Petra Rohregger, Michelifreund Pepi Werth, Filmemacher Rudy Kaneider, Sandra D‘Olif und die Kuratoren Jessica Alexandra Micheli und Joachim Gatterer.
Vom 1. bis 4. Oktober 2015 veranstaltet das Stadttheater Bruneck eine Retrospektive des Filmregisseurs und Dokumentarfilmers Ivo Barnabò Micheli, dessen Tod sich in diesem Jahr zum zehnten Mal jährt.Ivo Barnabò Micheli (1942-2005) war der erste Filmemacher aus Bruneck und einer der wenigen Regisseure Südtirols, die in Italien und im deutschsprachigen Ausland arbeiteten. In den Jahren von 1968 bis 2001 realisierte Micheli rund 30 dokumentarisch angelegte Produktionen für die staatlichen TV-Programme der RAI, den Kölner WDR und den Sender Bozen. Mehrere von Michelis Filmen wurden auf den Festivals von Venedig und Berlin gezeigt; mit seinem Film über Pier Paolo Pasolini, für den er engste Weggefährten des Ermordeten interviewte, gewann er Mitte der 1980er-Jahre das Dokumentarfilmfestival von Bilbao und wurde in Deutschland mit einem Adolf-Grimme-Preis in Silber ausgezeichnet. Micheli, der viele Jahre in Rom arbeitete, war in den späten 1960er-Jahren für junge Brunecker Kulturinteressierte wie den späteren Filmproduzenten Karl Baumgartner und den früh verstorbenen (1984 von Micheli porträtierten) Schrifteller Norbert C. Kaser ein Brückenbauer zur europäischen Kulturszene. Anlässlich des 10. Todestages von Ivo B. Micheli wird das Stadttheater Bruneck Leben und Werk des in Südtirol weitgehend unbekannten Regisseurs ins engere Blickfeld rücken. Im Rahmen der Vorbereitungen zur Ivo B. Micheli Filmretrospektive wurde auch der umfangreiche Film- und Plakatnachlass Michelis, der sich teils in Familienbesitz, teils in Archiven befindet, für eine umfassende Werkübersicht bearbeitet. Sie wird im Folio Verlag mit zusätzlichen Beiträgen von Mario Adorf, Wilfried Reichart sowie den Herausgebern Joachim Gatterer und Jessica Micheli erscheinen.

Vorarbeiten für Micheli Retrospektive

Im Oktober 2015 wird das Stadttheater Bruneck eine mehrtägige Retrospektive des Filmregisseurs und Dokumentarfilmers Ivo Barnabò Micheli, dessen Tod sich in diesem Jahr zum zehnten Mal jährt veranstalten. Der gebürtige Brunecker Micheli verfasste im Zeitraum 1968 bis 2005 rund 30 Filme, meistens in Zusammenarbeit mit der RAI in Rom und dem Kölner WDR. Mehrere von Michelis Filmen wurden auf den Festivals von Venedig und Berlin gezeigt; mit seinem Film über Pier Paolo Pasolini, für den er engste Weggefährten des Ermordeten interviewte, gewann er Mitte der 1980er-Jahre das Dokumentarfilmfestival von Bilbao. Im Bild die Filmemacher Rudy Kaneider und Jiri Gasperi, die Tochter des Regisseurs, Jessica Alessandra Micheli, Stadttheater-Chef Klaus Gasperi und der Kurator der Retrospektive Joachim Gatterer.

Viele Vorteile für Abonnenten

Die "5er" oder "10er" Abos

sind übertragbar, bringen bis über 20% Ersparnis auf die Eintritte und der Lieblingsplatz kann ganz einfach telefonisch reserviert werden.

(Info 0474 412066 oder info@stadttheater.eu).

Abos gibt es ab 75 € (Ermäßigt 55 €). Geschenks-Gutscheine gibt es bereits ab 18 € (15 €)

NEU für Abonnenten: Sollten Sie, aus welchem Grund auch immer, die bereits reservierte Vorstellung nicht besuchen können, haben Sie die Möglichkeit Ihre Tickets bis zwei Stunden vor Aufführungsbeginn kostenlos zu stornieren. (Tel. 0474 412102)

Unser ABO gilt auch in den Städtetheatern Theater in der Altstadt (Meran), Karambolage (Bozen) sowie Dekadenz (Brixen) - im Stadttheater Bozen erhalten Sie damit bei den Aufführungen der Vereinigten Bühnen Bozen eine Ermäßigung.

info@stadttheater.eu
Vorteile von Abos

ESF-Skandal legt das Stadttheater lahm! 

Abgesehen davon, dass es heuer bisher nicht einmal möglich war, um die Fortsetzung der Theaterschule anzusuchen, hat die EU jetzt auch noch alle Zahlungen des Südtiroler Europäischen Sozialfonds blockiert!

 

Die Europäische Theaterschule Bruneck, die sich in den Jahren zu einer der besten Ausbildungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum entwickelt hat, steht jetzt vor dem Aus und bringt so auch das Stadttheater in enorme Schwierigkeiten.

 

Die Studenten stehen jetzt auf der Straße und wissen nicht, ob das dritte Schuljahr überhaupt starten kann. Und so wie es mit dem sich ausweitenden ESF-Schlamassel aussieht, wird sich in nächster Zeit auch nicht viel ändern. Am 1. September sollte das 3. Schuljahr beginnen. Am 14. September sollte die Koproduktion der Theaterschule mit dem Stadttheater Bruneck, das Musical „Geierwally“, auf die Bühne kommen. Dies ist nun nicht mehr möglich! In der Luft hängen jetzt auch Erfolgsproduktionen der Theaterschule wie das Social-Network-Projekt „TATORT“, das in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendanwaltschaft erarbeitet worden ist und für das es immer noch Aufführungstermine in vielen Schulen und Jugendzentren des Landes gibt, sowie die Jugendproduktion der Vereinigten Bühnen Bozen mit der Brunecker Theaterschule.

 

Erste unausweichliche Konsequenz ist die Absage der ersten Produktion der Spielzeit 2014/2015 im Stadttheater Bruneck!

 

Obwohl es vom Landesrat Philipp Achammer eine mündliche Zusage für die Fortsetzung der Schule gibt, das Stadttheater aber schlicht und einfach kein Geld hat, das 3. Schuljahr vorzufinanzieren (da es bereits durch Bankkredite das 2. Schuljahr vorfinanziert hat!), muss der Theaterbetrieb vorerst eingestellt werden und kann erst wieder aufgenommen werden, sobald die Finanzierung, durch wen auch immer, gesichert ist!


Presseartikel zum ESF-Skandal
 
Demnächst im Stadttheater
Theater Kabarett, Film & Literatur
Jazz & Co Kids & Jugend
Mi
29 Jun
Claus Gatterer Preisverleihung 2016
Info
Mi
29 Jun
Filmvorführungen
Info
Mi
29 Jun
Podiumsdiskussion
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