News vom Stadttheater

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RÜCKBLICK


"WEITERBRENNEN" Wovon träumt Europa? Wovon träumen wir? Wofür brennen wir?

"Der europäische Kontinent wird auch gerne als das “alte Europa” bezeichnet, mit viel Vergangenheit und Geschichte, die ihn oft schwerfällig in die Zukunft blicken lassen.


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"BILDER DEINER GROßEN LIEBE"

Isa bricht aus einer psychiatrischen Anstalt aus und macht sich barfuß auf eine Wanderung durch Deutschland. In intensiven Naturerlebnissen und Begegnungen mit geisterhaften Gestalten, breitet sich das dichte Innenleben des Mädchens aus.


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"SUPERABILE"

Ein Stück zur Förderung der sozialen Inklusion – ein Theater-Comic Uno spettacolo per l'inclusione sociale – un fumetto teatrale SUPERABILE ist der Versuch, auf der Bühne Beeinträchtigung zu thematisieren.


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Petra Rohregger in der bewegenden und verstörenden Geschichte der Anne Frank. Regie Claus Tröger.
Premiere am 15. Oktober 2016. Alle geschlossenen SCHÜLERAUFFÜHRUNGEN sind ausverkauft.


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Hinter den Kulissen (2)

Liebe Theaterfreunde,

sehr geehrtes Publikum,

Bei uns gibt es eigentlich (fast) nichts, was nicht subventioniert wird - offen oder versteckt. Und wenn darüber gejammert wird, dann immer und zuallererst über die Kulturförderung. Und dann wird behauptet, dass Kultur den Steuerzahler belastet, obwohl viele unabhängige Studien schon längst das genaue Gegenteil bewiesen haben: Kultur ist auch ein Wirtschaftsfaktor, der einer Gemeinde mehr Geld zurückbringt als sie ursprünglich für die Förderung ausgegeben hat. Investitionen in Kultur erwirtschaften Wertschöpfung und haben nachweislich positive Einkommenseffekte für alle. Es ist belegt, dass jeder Euro, der in Kulturförderung investiert wird, allein der Privatwirtschaft in Hotellerie, Gaststätten und Einzelhandel ein Umsatzvolumen von bis zum Dreifachen der Förderung generiert. Bei den Salzburger Festspielen schätzen Experten die Umwegrentabilität des Festivals für die Region auf 155 Millionen Euro und Präsidentin Helga Rabl-Stadler betont immer wieder, dass jeder von der öffentlichen Hand investierte Euro drei- bis vierfach in Form von Steuern zurückfließt.

Bruneck ist natürlich nicht Salzburg, aber die Tatsache, dass Ausgaben für Kultureinrichtungen einen positiven Effekt auf den Wohlstand der jeweiligen Stadt und Region haben, gilt auch hier! Warum werden dann aber zukunftsweisende und nachhaltige Kulturinitiativen wie z.B. unser Angebot, Theaterfestspiele im Stadtzentrum von Bruneck zu etablieren, von den angesprochenen Entscheidungsträgern schlicht und einfach ignoriert? Obwohl die eigentlich wissen müssten, dass es gerade über die Stadt hinaus strahlende Kulturveranstaltungen sind, die zu einer hohen Lebens- und Freizeitqualität der Stadt wesentlich mehr beitragen und zahlungskräftigere Touristen und Investoren anziehen als manch schnell verpuffendes Massenspektakel.

Darüber gilt es nachzudenken!

 

In diesem Sinne,
Ihr Klaus Gasperi, Theaterdirektor

klaus.gasperi@stadttheater.eu

Bruneck, 7.10.16

"DER HERR KARL" von C. Merz / H. Qualtinger
Gastspiel Kellertheater Innsbruck

Man kann Österreich nur verstehen, wenn man einmal in seinem Leben „Der Herr Karl" gesehen hat. Wer das Stück öfter sieht, der wird fasziniert feststellen, dass sich Zeiten und Umstände ändern können. Die menschliche Seele allerdings nicht.


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Hinter den Kulissen (1)

Liebe Theaterfreunde, sehr geehrtes Publikum,

wir arbeiten, denke ich, im Stadttheater Bruneck nicht schlecht. Es gelingt uns immer wieder international bekannte und renommierte Kabarettisten, Regisseure und Schauspieler nach Bruneck zu holen; wir organisieren Festivals und Filmretrospektiven und stellen auch anderen Vereinen und Organisationen unser Haus zur Verfügung. Und mit unserer Haupttätigkeit, den Theaterproduktionen, gelingt es uns immer wieder unser Publikum zu begeistern - auch die über 3.000 Kinder und Jugendlichen, die jährlich unsere Jugend- und Schultheaterprojekte besuchen. Jahr für Jahr steigen die Zuschauerzahlen genauso wie die Einladungen unsere Inszenierungen als Gastspiele im In- und Ausland zu zeigen. Wir arbeiten, kurz gesagt, sogar ziemlich gut, und wir können auch etwas!

Was wir aber offensichtlich überhaupt nicht können, ist es, unsere seit 22 Jahren bei über 2.000 öffentlichen Aufführungen bewiesenen Qualitäten jenen zu vermitteln, die Kultur fördern müssten. Und zwar angemessen fördern, nicht nur halbherzig „subventionieren“. Kulturförderung ist nicht Subvention sondern Investition in die Zukunft unserer Stadt. So wie Museen und Bibliotheken sind auch Theater öffentliche Güter, die von einer weitsichtigen Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt werden müssten und nicht wie in Bruneck, wo das einzig wirklich funktionierende Theater nur durch die Aufnahme von Privatkrediten und durch Selbstausbeutung sein Programm durchziehen kann. Und für Miete und Nebenkosten seiner Räumlichkeiten jährlich an die 17.000.€ mehr bezahlen muss, als es Beiträge von der Stadtgemeinde Bruneck bekommt. Darüber gilt es nachzudenken!

 

In diesem Sinne,
Ihr Klaus Gasperi, Theaterdirektor

klaus.gasperi@stadttheater.eu

Bruneck, 30.9.16

"FLÜGEL"

Kabarettabend mit "Kaiser" Robert Palfrader und dem Gewinner des Österreichischen Kabarettpreises 2016 Florian Scheuba.


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Verleihung des Prof. Claus Gatterer Preises 2016 Filmvorführung und Podiumsdiskussion.

 


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Im Rahmen der EUROPEADA 2016 haben sich im Stadttheater Bruneck verschiedene Minderheiten-Theater getroffen, um die nach intensiver Vorarbeit erarbeiteten Projektideen in einem 3-tägigen Workshop als Gemeinschaftsprojekt "VOX“ zu konkretisieren und als Vorstufe für das Theater-Grossprojekt „ODYSSEY“ zur Förderung bei der Europäischen Union einzureichen.

Im Rahmen der EUROPEADA 2016 ist das Stadttheater Bruneck vom 22. bis 24. Juni 2016 Gastgeber des Theatertreffen Europäischer (Sprach-) Minderheitentheater.


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"KEIN PLATZ FÜR IDIOTEN" im vollbesetzten Stadtsaal in Lienz am 10.Juni 2016 war der krönende Abschluss einer höchst erfolgreichen Theatersaison. Standing Ovationes für ein hervorragendes Ensemble.
Infos zum Stück

"SIBIRIEN" mit Peter Mitterrutzner am 27. und 28. Mai 2016 im Stadttheater Bruneck.

 


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„GLAUBE LIEBE HOFFNUNG“ von Ödön von Horvath. Krista Posch mit ihrem "Theater am Tisch"im Stadttheater Bruneck. Am Klavier Peter Ludwig.

 


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FF / das Südtiroler Wochenmagazin
Interview mit Stadttheater-Direktor Klaus Gasperi

... Er hat seine Energie stets aus der Reibung mit dem Establishment bezogen. Seit der Gründung seines Theaters in Bruneck, das er selbstbewusst „Stadttheater“ genannt hat, bittet er nicht, sondern fordert. Er bekam oft, was er wollte. Eben weil er sich nicht andiente. Jetzt zieht Gasperi sich langsam zurück. Aber einer, der sich ganz zurückzieht, ist auch er nicht. Georg Mair, Vizechefredakteur der ff, hat ihn interviewt (Der Lautsprecher, ab Seite 52). „Er ist einer, der sich auf clevere Art treu geblieben ist“, sagt Mair.


zum Interview

Felix Mittlerer spielt im Stadttheater Bruneck am 21. und 22. Mai Franz Kafkas berühmten Monolog „EIN BERICHT FÜR EINE AKADEMIE“.

 


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"MEIN UNGEHEUER" von Felix Mitterer, mit Julia Gschnitzer und Peter Mitterrutzner.


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"DRÜBER" eine Theaterkomedyshow.

Was macht eine Stewardess auf der Alm, was macht eine Sennerin im Flieger und was steckt in dem mysteriösen Kasten im Herrgottswinkel? Ingrid M. Lechner führt uns nach oben, hinauf auf die Alm, und spätestens auf 33000 Fuß Reisehöhe fällt uns auf, dass Tomatensaft dicker ist als Blut. Wundern Sie sich nicht, wenn neben Ihnen ein Zwerg sitzt oder eine Kuh.


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Gegründet 2010 sind DONAUWELLENREITER eine der spannendsten und künstlerisch komplettesten Formationen der boomenden Musikstadt Wien. Mit dem aktuellen Album „Messëi“ (ihr zweites nach „Annäherung“, 2012) und ihren intensiven Konzerten setzen sie immer wieder gekonnt zu stilistischen Überflügen an.
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Florian Scheuba, vielfach ausgezeichneter Satiriker, zieht erstmals Bilanz aus seinen dreiunddreißig Jahren unerschrockenem Kampf an der Satire-Front. Ein Solo-Abend an dem der Kabarettist spielt, erzählt, improvisiert und einige seiner Lieblingstexte präsentiert. Gewinner des Österreichische Kabarettpreis 2015. Sein Programm "Bilanz mit Frisur" sei „ein grandioses Programm eines für dieses Land elementaren Künstlers“, hieß es in der Jurybegründung. Es werde ein Künstler ausgezeichnet, „der wie kein anderer derzeit einen scharfen Blick auf die politischen und gesellschaftlichen Zustände unseres Heimatlandes wirft“.


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"Man sieht nur mit dem Herzen gut." Diesen Schlüsselsatz aus Saint-Exupérys wundervoller Geschichte vom Kleinen Prinzen macht Max Schneider erlebbar. "Eines Morgens erwachst Du und sagst: das war doch nur eine Illusion! Du lachst über dich, doch in Deinem Innersten weißt Du wohl, dass Illusionen die einzige Wahrheit im Leben sind!" Max Schneider wurde als junges magisches Talent von Siegfried & Roy aus Las Vegas entdeckt, studierte Schauspiel und Dramaturgie in München und arbeitet mittlerweile seit acht Jahren professionell als Zauberkünstler.


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"FREMDE FRAUEN" Ein Stück über Migranten-Schicksale von Marianne Strauhs.

In der Schubhaft treffen drei Frauen aus der arabischen Welt, Südosteuropa und dem persischen Kulturraum aufeinander. Egal ob Flucht aus politischen Gründen, Flucht aus wirtschaftlichen Gründen oder Flucht aufgrund von Homosexualität. Eines haben sie gemeinsam: Sie ließen alles hinter sich. Alle drei flüchteten aus Situationen mit brutaler (männlicher) Machtausübung, um sich schließlich in einem der sichersten Länder der Welt in keiner besseren Situation wiederzufinden. Stundenlang sind sie Verhören ausgesetzt und die Erinnerungen sind auch noch in der Schubhaftzelle sehr lebhaft präsent.


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TV-Star Stefan Bockelmann (RTL-Soap “UNTER UNS“) mit einem amüsanten „Psychotriller“ im Stadttheater Bruneck

Die meisten kennen ihn als Malte Winter, den er seit 2001 in der RTL-Serie „Unter Uns“ spielt, doch Stefan Bockelmann war auch in vielen anderen TV-Serien wie "Alarm für Cobra 11", "Soko" oder "Die Anrainer" zu sehen. Aber auch als Moderator, Comedian und Bühnenkünstler tourt er durch die Lande. Mit dem Psychothriller „Wer hat Agatha Christie ermordet“ steht er nun, gemeinsam mit Thomas Rohmer, zum ersten mal in Südtirol auf der Bühne.


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WER HAT AGATHA CHRISTIE ERMORDET?

Psychothriller von Tudor Gates

Der smarte Dramatiker John ist verbittert. Kritiker Arthur Christie, den man auch Agatha nennt, verreißt ständig seine Stücke. Nun plant der eiskalte John einen perfiden Rachefeldzug. Er eröffnet Arthur, dass ihn sein bildschöner Freund betrüge, und zwar mit Johns Frau. Den Beweis liefert ein Aufnahmegerät. John schlägt „Agatha“ vor, dem Paar mit einem Rasiermesser zu Leibe zu rücken. Doch das ist nicht der einzige Mord, den er plant... Wer spielt welche Rolle? Ist am Ende alles nur Theater? Den Gegenbeweis liefert der amüsante, einfallsreiche und schaurig-spannende Psychothriller ganz am Schluss: Es liegt ein Toter in der Wohnung. Aber: Wer hat Agatha Christie ermordet? Ein grandioses Zwei-Personen-Stück, welches das Publikum von Anfang an in Atem hält. 

Mit dem TV-Star Stefan Brockelmann (“UNTER UNS“)

und Thomas Rohmer.


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Am 30.12.2015 SPIELTEN WIR DIE LETZTE

(wie immer ausverkaufte)

AUFFÜHRUNG VOM "KÄFIG VOLLER NARREN"

Wir schlossen so das Jahr 2015 mit zwei Erfolgsproduktionen ab. Allein im Dezember haben wir mit "Der kleine Prinz" und dem "Käfig voller Narren" über 30 mal unserem "großen" und "kleinen" Publikum lustiges, geistreiches und berührendes Theater anbieten können.

Dafür danke ich unserem hervorragenden Ensemble auf der Bühne: Günther Götsch und Nik Neureiter, Cornelia Brugger, Klothilde Egger-Oberarzbacher, Ruth Kofler, Verena Unterhofer, Kurt Kern, Simon Kostner, Karl Neumair, Peter Niederegger, Oliver Pezzi, Kurt Santifaller, Martin Schneider und Yamuna Müller, sowie den Regisseuren Hanspeter Horner und Maria Kankelfitz, Katia Bottegal, Jan M. Gasperi, Monika Gasser, Judith Innerkofler, Yukie Koji, Jiri Gasperi, Sandra Lerchner, Lukas Niederegger, Kurt Crepaz hinter der Bühne, der Verwaltung unter Evelyn Früh und der Koordinatorin Sabine Renzler mit ihrem freundlichen Team an Kasse, Theke und Einlass: Benjamin, Julia, Jana, Maureen, Petra und Christine.

Klaus Gasperi, 30.12.15


"Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran". Im Stadttheater Bruneck wird man beim "Kleinen Prinzen" auf wunderbare, poetische Weise wieder daran erinnert. Für die heurige "Weihnachtsgeschichte" für Menschen ab 5 gibt es Karten in allen Raiffeisenkassen und eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Stadttheater.
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"EIN KÄFIG VOLLER NARREN" Im Mittelpunkt dieser weltberühmten Komödie steht ein homosexuelles Paar:Georges, Besitzer eines Nachtclubs und sein langjähriger Freund und Star des Clubs, Albin. Aus Georges einzigem kurzen Abenteuer mit einer Frau stammt sein Sohn Lorenz, von Albin und ihm liebevoll aufgezogen. Als der mittlerweile zum jungen Mann gereifte Lorenz heiraten will, kommt es zu ungeahnten Verwicklungen, denn seine Verlobte Ottilie ist ausgerechnet die Tochter eines erzkonservativen Moralapostels der mit seiner Frau zur Verlobung kommen will.
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WEIHNACHTSKONZERT IM STADTTHEATER BRUNECK

Die vier Topmusiker aus der Saxophonistenriege, die legendären "SAXOFOUR" werden wie bei all ihren umjubelten Konzerten auch beim WEIHNACHTSKONZERT im Stadttheater Bruneck für Furore sorgen, denn das virtuose Vierergespann lebt von der Individualität seiner Musiker sowie von Groove und Originalität. Wer das Quartett kennt, weiß, dass bei ihren Konzerten auch der Unterhaltungsfaktor eine große Rolle spielt...


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KABARETT mit Günther "Gunkl" Paal

So Sachen - ein Stapel Anmerkungen. Wenn man als Kind schon vom Kasperl echt verwirrt wird, dann wird`s nicht leicht im späteren Leben. So oder so, das wird echt kompliziert. Natürlich kann man jemanden fragen, aber man erfährt meistens nicht das, wonach man gefragt hat, sondern man weiß dann nur, was der andere gern für Antworten gibt. Das weiß man dann. Menschlich sicher sehr wertvoll, aber wenn man als Kind gerade vom Kasperl echt verwirrt wird, dann interessieren einen andere Sachen.


PIPPIS LUSTIPLIKATIONEN

Eine wahre Lügengeschichte von Pippi und ihrer Lehrerin

Ich bin Pippi und ich will DICH kennen lernen. Komm zu meiner Vorstellung, da singen wir. Und ich erzähle EUCH viele meiner lustigen Geschichten. Und wenn DU nicht weißt, was LUSTIPLIKATION ist, dann musst du erst recht kommen. Wenn du nur zusehen magst, dann ist das voll in Ordnung. Bei mir darf jeder so sein, wie er will. Und wenn irgendwer was tut, was er eigentlich gar nicht will, bekommt er eine Sahnetorte ins Gesicht. Und wenn für DICH 6 mal 2 auch so ungefähr 626 ist, dann glaube ich, solltest DU in der 1. Reihe sitzen und ganz genau zuhören, was dir Pippi und die Lehrerin erzählen.

Regie und Musik: Martin Leutgeb, Ausstattung: Lilija Tchourlina, Mit: Eva Plöchl und Prisca Schweiger Gesamtleitung: Prof. Mag. Elfi Schweiger MAS

Eine Produktion der Theatergruppe stageARTproductions SALZBURG

28. und 29. Oktober 2015, Beginn 16.30h


SEKUNDENSCHLAF

Kabarettabend mit Andreas Vitasek

Andreas Vitásek traumwandelt in seinem zwölften Soloprogramm auf dem dünnen Eis der Realität mit ihren Sollbruchstellen, Gewinnwarnungen und Paradigmenwechseln. Auf seiner Tour de Farce durch die seelische Provinz trifft er Cerberus, den Höllenhund, versucht einen WLAN Verstärker zu kaufen, besucht seine Ahnen und Namensvettern, erinnert sich an sein Europa, pflanzt Wunderbäume, erklärt die richtige Art Harakiri zu verüben und verliert vorübergehend sein Herz. Sekundenschlaf – eine kabarettistische Navigationshilfe zwischen Wirklichkeit und Traum, Gestern und Morgen, Himmel und Hölle, Mann und Frau, Mensch und Tier.

20. Oktober 2015 (20 Uhr). Nur mehr Restkarten direkt im Stadttheater (Mo+Di 9-12h)!

ALPS MOVE - ZEITSPRÜNGE

Was bedeutet alt werden? Was inneres Wachstum, was degenerieren? Was ist die Zeit? Das Leben und so auch der Tanz präsentieren sich heutzutage gerne als ewige Jungbrunnen. Menschen im Alter sind überflüssig, der Tod wird verdrängt, und unsere Gesellschaft versucht krampfhaft, das Leben unter Kontrolle zu bringen. Doch genau dieser Logik entzieht sich Lebendigkeit. In diesem Projekt wird der Körper in Transformation erforscht, 60-Jährige treffen auf 20-Jährige, um das Thema Alter in den Blickpunkt zu rücken. Eine Fährtensuche, um dem Drahtseilakt Leben ein Stück Lebendigkeit zurückzugeben.

Produktion: IDEA – tanztheaterperformance, Südtiroler Tanzkooperative

14. Oktober 2015 - Beginn 20 Uhr


Geschichte vom Fenster
Ein Puppentheater für Menschen ab 3 Jahren
Wisst ihr, wie es sich an einer stark befahrenen Hauptverkehrsstraße wohnt? Unser Fenster, von dem ich erzählen will, na das wusste ganz genau: ständig Autos, die vorbeisausen, Dreck und Staub den ganzen langen Tag, kaum einmal ein Fußgänger zu sehen, dafür aber Lärm und Krach von jeder Sorte! „Ich halt das nicht mehr aus! Ich will raus hier!“, stöhnte es. Aber kann so ein Fenster einfach abhauen? Unwillig ruckelte es an seiner Verankerung bis es plötzlich merkte: Ich bin ja locker!

Mittwoch 7.10.15 - Beginn 16.30 Uhr


IVO B. MICHELI Filmfestival eröffnet

Am Donnertag wurde im Stadttheater Bruneck im Beisein vieler Filmbegeisterter, Politiker und Filmemacher aus Südtirol, Italien und Deutschland das Ivo Barnabò Micheli Filmfestival feierlich eröffnet.

Landesrat Phillip Achammer hat in seiner Eröffnungsrede das außergewöhnliche Schaffen dieses radikalen Brunecker Filmemachers gewürdigt. Im Anschluss wurde der von Astrid Kofler für die Rai-Südtirol gedrehte Film „Una Reise“ und einer der letzten Michelifilme „Grenzen“ gezeigt. In einer Gesprächsrunde mit den Kuratoren des Festivals Jessica Micheli und Joachim Gatterer sowie mit den Micheli Zeitzeugen Sandra D’Olif, Rudy Kaneider und Pepi Werth wurden der Werdegang des vor 10 Jahren verstorbenen Regisseurs beleuchtet. Das Festival läuft noch bis Sonntag.


Viele Politiker nahmen an der Eröffnung teil. Im Bild v.l.n.r.: Kulturlandesrat Achammer, Brunecks Bürgermeister Grießmair, Altbürgermeister und Landtagsabgeordneter Christian Tschurtschenthaler, Ivo B. Michelis Tochter Jessica Alexandra Micheli, Klaus Gasperi und die Landtagsabgeordneten Magdalena Amhof, Albert Wurzer und Dieter Steger.
Gesprächsrunde mit v.l.n.r.: Moderatorin Petra Rohregger, Michelifreund Pepi Werth, Filmemacher Rudy Kaneider, Sandra D‘Olif und die Kuratoren Jessica Alexandra Micheli und Joachim Gatterer.
Vom 1. bis 4. Oktober 2015 veranstaltet das Stadttheater Bruneck eine Retrospektive des Filmregisseurs und Dokumentarfilmers Ivo Barnabò Micheli, dessen Tod sich in diesem Jahr zum zehnten Mal jährt.Ivo Barnabò Micheli (1942-2005) war der erste Filmemacher aus Bruneck und einer der wenigen Regisseure Südtirols, die in Italien und im deutschsprachigen Ausland arbeiteten. In den Jahren von 1968 bis 2001 realisierte Micheli rund 30 dokumentarisch angelegte Produktionen für die staatlichen TV-Programme der RAI, den Kölner WDR und den Sender Bozen. Mehrere von Michelis Filmen wurden auf den Festivals von Venedig und Berlin gezeigt; mit seinem Film über Pier Paolo Pasolini, für den er engste Weggefährten des Ermordeten interviewte, gewann er Mitte der 1980er-Jahre das Dokumentarfilmfestival von Bilbao und wurde in Deutschland mit einem Adolf-Grimme-Preis in Silber ausgezeichnet. Micheli, der viele Jahre in Rom arbeitete, war in den späten 1960er-Jahren für junge Brunecker Kulturinteressierte wie den späteren Filmproduzenten Karl Baumgartner und den früh verstorbenen (1984 von Micheli porträtierten) Schrifteller Norbert C. Kaser ein Brückenbauer zur europäischen Kulturszene. Anlässlich des 10. Todestages von Ivo B. Micheli wird das Stadttheater Bruneck Leben und Werk des in Südtirol weitgehend unbekannten Regisseurs ins engere Blickfeld rücken. Im Rahmen der Vorbereitungen zur Ivo B. Micheli Filmretrospektive wurde auch der umfangreiche Film- und Plakatnachlass Michelis, der sich teils in Familienbesitz, teils in Archiven befindet, für eine umfassende Werkübersicht bearbeitet. Sie wird im Folio Verlag mit zusätzlichen Beiträgen von Mario Adorf, Wilfried Reichart sowie den Herausgebern Joachim Gatterer und Jessica Micheli erscheinen.
Viele Vorteile für Abonnenten

Die "5er" oder "10er" Abos

sind übertragbar, bringen bis über 20% Ersparnis auf die Eintritte und der Lieblingsplatz kann ganz einfach telefonisch reserviert werden.

(Info 0474 412066 oder info@stadttheater.eu).

Abos gibt es ab 75 € (Ermäßigt 55 €). Geschenks-Gutscheine gibt es bereits ab 18 € (15 €)

NEU für Abonnenten: Sollten Sie, aus welchem Grund auch immer, die bereits reservierte Vorstellung nicht besuchen können, haben Sie die Möglichkeit Ihre Tickets bis zwei Stunden vor Aufführungsbeginn kostenlos zu stornieren. (Tel. 0474 412102)

Unser ABO gilt auch in den Städtetheatern Theater in der Altstadt (Meran), Karambolage (Bozen) sowie Dekadenz (Brixen) - im Stadttheater Bozen erhalten Sie damit bei den Aufführungen der Vereinigten Bühnen Bozen eine Ermäßigung.

info@stadttheater.eu
Vorteile von Abos

ESF-Skandal legt das Stadttheater lahm! 

Abgesehen davon, dass es heuer bisher nicht einmal möglich war, um die Fortsetzung der Theaterschule anzusuchen, hat die EU jetzt auch noch alle Zahlungen des Südtiroler Europäischen Sozialfonds blockiert!

 

Die Europäische Theaterschule Bruneck, die sich in den Jahren zu einer der besten Ausbildungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum entwickelt hat, steht jetzt vor dem Aus und bringt so auch das Stadttheater in enorme Schwierigkeiten.

 

Die Studenten stehen jetzt auf der Straße und wissen nicht, ob das dritte Schuljahr überhaupt starten kann. Und so wie es mit dem sich ausweitenden ESF-Schlamassel aussieht, wird sich in nächster Zeit auch nicht viel ändern. Am 1. September sollte das 3. Schuljahr beginnen. Am 14. September sollte die Koproduktion der Theaterschule mit dem Stadttheater Bruneck, das Musical „Geierwally“, auf die Bühne kommen. Dies ist nun nicht mehr möglich! In der Luft hängen jetzt auch Erfolgsproduktionen der Theaterschule wie das Social-Network-Projekt „TATORT“, das in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendanwaltschaft erarbeitet worden ist und für das es immer noch Aufführungstermine in vielen Schulen und Jugendzentren des Landes gibt, sowie die Jugendproduktion der Vereinigten Bühnen Bozen mit der Brunecker Theaterschule.

 

Erste unausweichliche Konsequenz ist die Absage der ersten Produktion der Spielzeit 2014/2015 im Stadttheater Bruneck!

 

Obwohl es vom Landesrat Philipp Achammer eine mündliche Zusage für die Fortsetzung der Schule gibt, das Stadttheater aber schlicht und einfach kein Geld hat, das 3. Schuljahr vorzufinanzieren (da es bereits durch Bankkredite das 2. Schuljahr vorfinanziert hat!), muss der Theaterbetrieb vorerst eingestellt werden und kann erst wieder aufgenommen werden, sobald die Finanzierung, durch wen auch immer, gesichert ist!


Presseartikel zum ESF-Skandal
 
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Eine witzige, schräge und böse Komödie
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Wenn nicht heut', wann dann?
Eine witzige, schräge und böse Komödie
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Eine witzige, schräge und böse Komödie
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